Belgischer Tag

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Der heutige Tag stand im Zeichen der Verhandlungen mit belgischen Institutionen:

  1. Verhandlung mit der SNCB (belg. Eisenbahn) über die Anpachtung des Geländes des ehem. Bahnhofs Roetgen unter Mitwirkung der Büros von Pascal Arimont (MdEP für Ostbelgien) und Sabine Verheyen (MdEP für Aachen) im Rathaus Roetgen, wofür ich sehr dankbar bin. Hier sind wir einen guten Schritt weitergekommen. Einer Anpachtung steht nicht mehr viel im Wege. Und auch einer weitergehenden Entwicklung des Geländes steht die SNCB nicht im Wege und wird dies positiv begleiten. Lediglich kaufen darf die Gemeinde Roetgen das Bahnhofsgelände nicht – dies verbietet der Versailler Vertrag.
  2. Verhandlungen mit A.I.D.E. (belg. Abwasserbehörde), WVER (dt. Abwasserbehörde), Gemeinde Raeren und Gemeinde Roetgen zur Abwasserentsorgung des Raerener Ortsteils Petergensfeld in das Roetgener Abwassernetz. Hier sind Zielsetzungen, den regelmäßigen Überlauf von belg. Abwässern in den Grölisbach zu verhindern, die Einleitung von Fremdwasser auf beiden Seiten zu reduzieren und die Kosten gerecht zu verteilen.

Aufgrund der Grenzlage von Roetgen müssen halt immer wieder pragmatische Lösungen gefunden werden. Das hat heute in beiden Fällen gut funktioniert.

Start des Markterkundungsverfahrens zur Breitbandversorgung in Roetgen

Das Markterkundungsverfahren zur Breitbandversorgung in Roetgen ist online! Jetzt wird es spannend, ob ein Telekommunikationsanbieter sich bis zum 17. Juni verpflichtet, die Gemeinde innert 36 Monaten zu 95% des Gemeindegebietes mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, jedoch alle mit mindestens 30 Mbit/s.

Vom Erfolg des Markterkundungsverfahrens hängt nun ab, ob wir ohne Förderung des Bundes mit Breitband ausgestattet werden. Für die Telekommunikationsunternehmen ist dies attraktiv, um sich den Roetgener Telekommunikationsmarkt exklusiv zu erschließen.

Die genannten Versorgungsziele sind für die sich beteiligenden Unternehmen mit Vectoring-Technologie erreichbar. Trotzdem bleibt Vectoring nur eine Übergangstechnologie. Der nächste logische Schritt ist die Versorgung mit FTTH (Glasfaser bis ins Haus).

Sollte das Markterkundungsverfahren scheitern, werden wir die Sache im Rahmen des Förderprogramms des Bundes selbst in die Hand nehmen.

Zuletzt wurde der Ortsteil Mulartshütte mit Fördermitteln des Landes mit Breitband erschlossen, worüber der Wochenspiegel berichtete:

Mulartshuette

(Bild: Günther Sander)