Papier, Papier, Papier

In meiner vorherigen Beschäftigung bei der regio iT lief fast die gesamte Kommunikation auf elektronischem Wege per E-Mail oder in Work-Flow-Systemen. Und dort habe ich zuletzt die Verwendung von Papier wieder schätzen gelernt, um einem Kommunikationspartner durch einen handschriftlich unterzeichneten Brief in einem Umschlag eine besondere Wertschätzung zu übermitteln. Ich glaube tatsächlich, dass dies in technologisch geprägten Geschäftsfeldern wieder genauso in Mode kommt, wie im Privaten die Zubereitung von echtem Essen durch Kochen und die Verwendung von Vinyl-Platten zur Musikwiedergabe.

In der Verwaltung muss ich nun aber konstatieren, dass dort noch kein Weg zurück in die analoge Schriftlichkeit bestritten werden kann. Hier müsste der Zustand der weitgehenden Digitalisierung überhaupt erst einmal hergestellt werden – Papier ist derzeit noch Standard.

War bei der regio iT der E-Mail-Posteingang kaum noch zu beherrschen, ist es hier der Briefposteingang, der täglich prall gefüllt ist. Zu meiner Schande muss ich aber eingestehen, dass sich ein Haufen Briefe besser abarbeiten lässt, als eine lange Liste mit E-Mails.

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